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Sport im Wald – der Immunboost

15.06.2020 10:50

Inzwischen sollte es allgemein bekannt sein: Regelmäßiger Sport ist gut für die Gesundheit und das Immunsystem. Doch viele fragen sich, ob die Umgebung, in der man der körperlichen Ertüchtigung nach geht, ebenfalls eine Rolle spielt. Ist Sport im überdachten, beheizten Fitnessstudio oder der Sporthalle genauso wertvoll wie unter freiem Himmel?

Dazu machen wir einen kurzen Abstecher in unser Immunsystem: Unser Abwehrsystem ist das plastischste und veränderbarste System unseres Körpers. Wir verfügen über hunderte verschiedene Arten von Immunzellen mit verschiedenen Aufgaben, die dazu beitragen, dass unser Körper gesund bleibt. Doch damit das so bleibt, muss sich unser Immunsystem immer wieder neuen Herausforderungen stellen. So muss es ständig auf neue Nahrungsmittelbestandteile oder neue Krankheitserreger reagieren und sich den neuen Gegebenheiten anpassen. Die Zahl der natürlichen Killerzellen, den zahlenmäßig wichtigsten Zellen unseres Immunsystems, steigt nachweislich nach bereits 2 Stunden Aufenthalt im Wald bereits um 40-70 % an. Dieser Effekt hält dann sogar eine Woche an.

Der regelmäßige Aufenthalt im Wald wirkt sich positiv auf folgende Punkte aus:
  • Das Level der Stresshormone Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin sinkt
  • Die Pulsfrequenz und der Blutdruck sinken
  • Die Sinne werden gestärkt (sofern ihr keine Musik hört)
  • Nase und Lunge können Giftstoffe und Feinstaub abatmen

Das bedeutet, dass 1-2-mal pro Woche ein großer Spaziergang, ein Picknick oder Joggen im Wald euch für eine gesamte Woche rüstet. Aber bevor ihr euch gleich auf den Weg in den Stadtpark macht: Dieser Fakt bezieht sich nur auf den Wald.

Doch wie genau kommen die Reize des Waldes an unsere Körperzellen?

Die beiden Sinne, welche Informationen sehr schnell verarbeiten, sind Augen und Nase:

  • Die Farbe Grün wirkt direkt auf den Parasympathikus und damit entspannend. Über die Thymus-Drüse wird die Reifung neuer Immunzellen beschleunigt.
  • Der Geruch des Waldes geht auf geradem Weg in den Hypothalamus, von dem aus die verschiedenen Hormonachsen im Körper neu reguliert werden. Die ätherischen Öle welche von Bäumen, Gräsern und Pilzen abgegeben werden, sind interessanterweise auf Kopfhöhe am konzentriertesten, als ob der Wald uns aktiv unterstützen möchte.

Natürlich kann sich nicht jeder von uns aussuchen, regelmäßig in den Wald einzutauchen. Geht ihr allerdings auf städtischem Grund, oder gar in der Nähe von Industrieanlagen joggen, behindern CO, CO2 und Stickoxide die Aufnahme von Sauerstoff. Lagern sie sich in den Atemwegen und der Lunge ab, dann belasten sie euren Körper nachhaltig.

Aber nicht nur das oben erwähnte Joggen, obwohl körperlich anstrengendere Betätigungen den größten Effekt haben, sondern auch Wandern, der gute Trimm-dich-Pfad oder das aktuell beliebte Geocaching bringen euch effektiv ins Grüne. Und wenn es mal ganz entspannt zugehen soll, können euch auch Yoga, Qigong oder Tai-Chi wunderbar auf einer malerischen Waldlichtung zur Ruhe bringen.

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